JUST ANORMAL GUY

Nichts besonderes. Zumindest nicht mehr als jeder andere.

Viel zu sehr geht es mir um ein zufriedenes Zusammen- und ErLEBEN auf dieser Welt.

Ich wüsste nichts, das wichtiger sein könnte.

Ich kann Menschen begeistern.

Für mich ist das normal.

Allerdings habe ich gelernt, dass das für andere nicht normal ist; begeistern können und begeistert sein.

Ich frage mich oft, warum diese Fähigkeit so besonders ist. Erscheint mir absolut unklar.

Aber viel zu oft habe ich gelesen, dass das, was einen Menschen besonders macht, für ihn selbst normal ist. Oft ist es dem Menschen nicht einmal bewusst.

Bestätigen kann ich das auf jeden Fall!

Wie oft habe ich schon mit Menschen gesprochen und festgestellt, welche besonderen Fähigkeiten sie haben.

Mag es natürliche Autorität sein, Kreativität, Hingabe für ein Thema, Liebe für etwas spezielles – was auch immer.

Dem Menschen selbst ist es nicht aufgefallen.

Meist haben sie es nicht einmal verstanden, wenn ich ihnen meine Beobachtung geschildert habe.

Es braucht viel Liebe zu sich selbst, um sich ehrliche Besonderheit einzugestehen.

Man macht sich angreifbar für Menschen, die nicht in dieser Welt leben. Sondern in einer Welt von Milliarden Egos, die um Aufmerksamkeit und Liebe betteln, indem sie sich gegenseitig unterdrücken und so einander Energie stehlen.

Dabei ist Liebe immer da und Egos sind Einbildung eines Kopfes, der nicht bemerkt, dass es noch mehr gibt.

Für diese Bewusstmachung stehe ich.

Und sonst?

4 Studiengänge aus Interesse angefangen, einen aus Gesellschaftszwang abgeschlossen. Der klassische BWL’er eben.

Als junger Mensch ohne festen Plan in einer Stadt ohne Zukunft. So war das 2008 mit 19 in meinem ersten Studienjahr.

Meine Jugend?!

Ich habe gelernt, was es heißt, eine eigene Meinung zu entwickeln, auch wenn sie unter Strafe stand.

Ich habe gelernt niemandem zu vertrauen.

Ich habe gelernt, wie sich ein emotionaler Tod anfühlt.

Und dann kam ich an einen Punkt, wo ich mich gegen mich und für andere Menschen oder gegen sie und für mich entscheiden musste.

Ich entschied mich für mich.

So lernte ich, wie es sich anfühlt, sich ein Bein auszureißen, um nicht weiter an einer endlosen Kette nach unten gezogen zu werden. Schade, dass meine Eltern an dieser Kette zogen.

So springe ich heute auf meinem einen Bein durchs Leben. Und das voller Freude.

Ich meine – den emotionalen Tod hab ich hinter mir. Schlimmer kann es nicht mehr kommen 🙂

Oft sehe ich Menschen, die gerade auf ihren eigenen emotionalen Tod zusteueren. Ich weiß, was sie dort erwartet. Drogen, Medikamente, innere Leere, Depression, Krankheit …

Oder eine einschneidende Lebensveränderung.

Doch genug des Depri-Krams. Die Story halte ich nur aus dem Grund für wichtig, da dies die wirkliche Ausbildung ist, die ich abgeschlossen habe. Gibt nur kein Zertifikat dafür.

4.000 Tage, 16 Umzüge und 3 Städte später – Innovative Stadt – München. Jahrelange Weiterbildung, meist autodidaktisch zu allem, was mit Kommunikation, dem eigenen Selbst und Spiritualität zu tun hat. Gut 20.000 Stunden sind mittlerweile zusammengekommen.

Nur herzliche Beziehungen sind in meinem Leben verblieben oder neu entstanden.

Wofür ich lebe?

Besser als in meinem Artikel Ich habe ein Vision kann ich es nicht beschreiben. Doch auf die Kürze:

In meinem Traum bin ich Public Speaker, Coach bzw. Trainer und ermutige andere Menschen, an sich selbst zu glauben.

Ich glaube, mir geht es um Einfluss. Denn eine Sache habe ich für mich festgelegt:

Wenn wir Menschen dieser Erde uns als Einheit begreifen, lege ich mich ins Grab. Für so ein emotionales Sensibelchen, wie ich es bin, gibt es nichts schöneres als die Liebe, die Menschen ausstrahlen können, zu spüren.

 

Und das – in seiner Gesamtheit zu spüren …

nur einmal.

Reicht mir.

Was sollte ich sonst noch in diesem Leben erreichen?!