Kennt ihr das auch? Du stehst auf, eigentlich ist alles prima und mit einem Mal platzt eine Bombe, die dein ganzes Befinden über den Haufen wirft.

Bei mir war es heute der Blick auf den Kontostand

Mit einem mal war meine Stimmung im Keller und noch viel schlimmer… Ich hab mich vollkommen überrumpelt gefühlt, was dazu führte, dass ich mir unendlich dumm vorkomme.

Ich merke richtig, wie mich das lähmt; diese negativen Gedanken. Da ist nichts mehr mit Kreativität, freischaffendem Denken und einer friedlichen Welt. Mit einem Mal zählt nur noch das eine – in meinem Falle eben Geld, Geld, Geld.

Irrsinig genug, dass wir uns diese Schranken selbst aufbürden

Noch vor ein paar Jahrhunderten war das Geldproblem insofern nicht existent, dass ein grundsätzliches Leben auch ohne möglich war.

Heute… ist das nach bestem Wissen so gut wie nicht mehr möglich.

Der Preis der modernen Gesellschaft?

Fraglich, wie modern sie wirklich ist. Ein Leben gegen die Umwelt, um sich gegenseitig so viel zu belügen, bis man sich selbst belügt, dass man sich und andere belügt.

Im Privaten aber da zählt die Liebe… Denn das wollen wir doch… geliebt werden. Und Anspruch haben wir darauf, den wir vertraglich absichern. Aus Angst nicht mehr geliebt zu werden.

Oh Mann… So ungefähr feuerte das Gedankenkarusell in meinem Kopf.

Es dauerte eine Weile, bis ich begriff, was da ablief.

Halt – Stopp!

Diesen Scheiß mach ich nicht mit. Mag sein, dass unsere Gesellschaft in der Irre versinkt. Mag sein, dass ich in 2 Monaten komplett pleite bin. Und es mag sein, dass ich gerade echt scheiße gelaunt bin.

Aber was soll der Mist. Jetzt habe ich Geld. Jetzt habe ich Freunde, die meine Welt erhellen. Und jetzt um alles in der Welt gestalte ich mein Leben.

Ich weiß doch eigentlich, dass Sicherheit zwar ein menschliches Bedürfnis ist, aber eines, das auf Angst basiert.

Ich weiß doch, dass Flow etwas ist, dass nur im Jetzt existiert und nicht in “wenn ich das habe, dann (lebe ich für immer und ewig glücklich)”.

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Das Jetzt annehmen

Mal wieder – das annehmen, was ist; es als Ergebnis des eigenen Tuns anerkennen und entscheiden, ob ich das Ergebnis länger erfahren möchte oder ob ich es ändern will.

Das ist es!

Das ist, wer ich bin.

Der Entscheider meiner Erfahrungen.

Der versoffene Hinterhofspiritualist würde jetzt wahrscheinlich anfangen zu schweben und sich von Luft zu ernähren.

Prinzipiell hab ich da nichts dagegen, doch solange ich noch nicht in der Lage bin, dauerhaft ein Ergebnis zu produzieren, das mich selbst zufrieden stellt, konzentriere ich mich lieber auf die profanen Dinge:

Meine innere Wahrnehmung und was sie mir sagen will. Was will ich eigentlich gerade in der Situation?

Und da wurde es mir klar

Bis gestern war es eben noch OK, die jetzt aktuellen Probleme beiseite zu schieben um meinem Traum absolute Priorität zu geben. Diese Website ist ein Teil davon.

Heute, wo das Grundgerüst meiner Website steht, ist es eben nicht mehr OK und ich erinnere mich daran, dass ich in einer Welt lebe, wo die am höchsten entwickelten Lebewesen es noch nicht geschafft haben, eine Umwelt zu erschaffen, in der jeder nach Herzenslust nur diejenigen Dinge tun zu braucht, die seiner Entwicklung dienlich sind.

Und ich lebe in dieser Welt

Zum Glück! Wieviele Erfahrungen ich hier machen kann. Zum Beispiel die, meinen Zustand von jetzt auf gleich zu ändern.

Und so hab ich es getan, mit einem Spaziergang und einem interessant klingenden Job, auf den ich mich bewerbe. OK… Und mit einer Packung Apfelringe. Und mit einer neuen Story. Meiner am offensten bisher.

mit dem Fahrrad durch den Wald

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