Wie viel geben bedeutet Glück?

Wieviel Nehmen Selbstachtung?

Was zu tun bedeutet Erfüllung?

Und was zu lassen Verantwortung?

Wen zu lieben bedeutet Herzlichkeit?

Und wen zu lieben Selbstvernichtung?

3 Monate München

Mittlerweile sind es 3 Monate, die ich in der Stadt meines Herzens bin. Einfach aus dem Grund, weil ich auf mein Herz hörte, was ich als nächstes tun sollte.

Nach dem ersten Hype schnelle Ernüchterung.

Scheiße! Die Kohle ist alle. Was nun?

Lebensentwürfe gibt es ja viele. Heute mehr denn je.

Obwohl?!

Ist das wirklich so!? Gerade hier in München scheint mir das Abackern bis nahe dem Umfallen zum guten Ton zu gehören.

Einfach, weil hier auch alles teurer ist. Doch wem erzähle ich das?!

Und so fand ich nach einigem Suchen über einen Freund Unterschlupf als Finanzberater.

Ich.

Finanzberater.

Hättest du mir das erzählt, bevor ich nach München gezogen bin, hätte ich dir einen Vogel gezeigt.

Aber hey – so läufts nun mal.

Denn im Endeffekt ist der Unterschied zwischen dem Verkaufen von positiven Glaubenssätzen und Versicherungen/Finanzierungen nicht so groß.

Beides Sachen, denen sich Menschen nicht bewusst sind, das Beschäftigen damit Schmerzen verursacht, es aber letztendlich zu einem nachhaltigen Leben dazugehört.

Wenn schon, dann mit Vollgas!

Wie sich ein Leben so ändern kann. In Chemnitz der alte Hase in der eigenen Wohnung. In München das unerfahrene Püppchen in neuem Job und Doppelhaushälften-WG.

Die neuen Menschen, die jetzt in mein Leben kommen, wissen davon nichts. Oberflächlich und schnell hab ich nicht viel nachzuweisen. Also bin ich der Underdog. Vielleicht auch nur in meinem Kopf. Wer weiß…

Ich geb mir das hier auf jeden Fall volle Kanne.

Riesig freue ich mich auf meine Weiterbildung zum NLP-Trainer und Coach. Endlich – jetzt wo ich Geld habe, ist das kein Problem mehr.

Groß, größer, Utopie

Mein Ziel, in Deutschland als Koryphäe der Persönlichkeitsentwicklung zu gelten, nimmt Fahrt auf. Mein Seminarzentrum wird zum großen Ziel eines jetzt begehbaren Pfades. Mein Wunsch eines weltweiten Vereins zum Glauben der Menschen an sich selbst eine Utopie, die ich nun realisieren kann.

Wenn diese Magnete mir nur immer so bewusst wären.

Doch mir scheint, das gehört dazu. Wie vielen Freunden es ähnlich geht. Wie sie wunderschöne Ideale und Ideen haben.

Nur das Gewicht unserer Welt, die Angst vorm Scheitern, und noch schlimmer die Existenzangst drängt sie und mich zu Tätigkeiten, deren Bedeutung wahrscheinlich nur für unsere Väter Sinn ergeben.

Selbst die Großväter haben durch ihre Lebenserfahrung den Unsinn dieses oberflächlichen Rennens nach Materiellem erkannt.

Und wie schon einige Male zuvor, bleibt mein Schlusswort das Gleiche:

Es ist an uns, die Welt zu gestalten. An dir wie an mir. Und menschliche Ideale haben wir – genügend und hoch genug.

Auf geht’s!               

Wie gefällt dir die Geschichte?

0/50 ratings
Unterstütz das Projekt, hol dir mehr Geschichten