Ein auf Wahrheit beruhendes Konzept. Realität benötigt Werte, nach denen in real/unreal wird. Ohne Unterscheidung ist nichts real, sondern es ist einfach.

Wie zur Hölle erklärt man einem Menschen, was das eigentlich ist? Realität.

Und dann auch noch so, dass der Mensch etwas Sinnvolles mit dem Wissen anstellen kann?!

Ist Bewusstsein Realität?

OK – lasst uns anfangen.

Realität ist das, was du mit deinem Bewusstsein wahrnimmst.

Jedem, der sich mit dem Thema Bewusstsein schon beschäftigt hat, wird bei dieser Definition zwar schlecht, doch lasst uns diese Vereinfachung für den Anfang nehmen.

Denn für dich sind deine Sinneseindrücke, die dein Bewusstsein verarbeitet, real.

Bewusstsein filtert Realität

Hier versteckt sich eine unheimlich wichtige Tatsache. Die Realität wird gefiltert durch dein Bewusstsein.

Nebenbei sind auch deine 5 Sinne Filter der Realität.

Du nimmst im Vergleich zu Vögeln das Erdmagnetfeld nicht wahr. Ist das Magnetfeld deswegen nicht real!?

Fledermäuse nehmen Ultraschallwellen wahr. Du nicht. Sind sie deswegen nicht real?!

Somit bestimmen die Sinne als biologische Filter unsere Wahrnehmung der Realität.

Wahrnehmungsfilter verzerren die Realität

Realität wird wahrgenommen

Hast du den letzten Satz aufmerksam gelesen? Deine persönliche Realität ist nicht.

Sie wird wahrgenommen.

Wahrnehmen heißt etwas für wahr (an) zu nehmen. Das, was für dich eine Tatsache ist, muss nicht per se wahr sein. Du nimmst es aufgrund deiner Sinneseindrücke für wahr.

Nun stellt diese Tatsache eine unheimliche Herausforderung dar, wenn man beginnt, dieses Wissen auf das tägliche Leben anzuwenden. Wenn nichts, was ich bewusst erlebe, wahr ist, ja dann …

… kann ich dann auch fliegen? Muss ich meine Rechnungen nicht mehr zahlen? Darf ich mich jetzt wie ein Idiot benehmen? Es ist doch sowieso nicht real?!

Bevor wir uns jetzt auf destruktive Weise mit dem Thema beschäftigen, bitte ich dich um eines: setz dich mit meinen Thesen kritisch auseinander!

Ich habe schon einige Menschen erlebt, die auf einmal meinen, sie könnten jetzt von Luft und Liebe leben. Sie müssten nichts mehr essen, weil spirituell erwachte Menschen das nicht nötig hätten.

Die einfach vollkommen abgespaced sind, weil sie den Elefanten in einem Stück essen wollten. Dabei ist es wie mit der Mathematik.

Wenn du davon keine Ahnung hast, fängst du auch nicht mit der Kopfrechnung von Trapdoor-Funktionen, Wurzelfunktionen oder dem Dividieren von reellen Zahlen an.

Du beginnst ganz einfach.

Plus rechnen – mit den Fingern.

Alles andere kommt mit der Zeit und Lust. Oder eben nicht. Ganz in deinem Tempo. So wie du es verstehst und nachvollziehen kannst.

Das Bewusstsein von Realität schafft Möglichkeiten

Dass, was du verstehen sollst, ist, dass du vermeintliche Tatsachen – Sachen, die du für wahr nimmst – hinterfragen sollst, darfst und kannst.

Schon dieser Gedankengang kann dein Leben komplett verändern.

Auf einmal ist es nicht mehr Gesetz, dass deine Erfahrung in einer Situation so sein muss. Du darfst deine Realität auch anders wahrnehmen.

Achte auf den Unterschied. Ich spreche von deiner Realität und der Realität.

Auf die Realität haben wir keinen Zugriff, da wir über nur 5 läppische Sinne verfügen, die im Kopf interpretiert werden und dann für uns ein Gesamtbild ergeben

Interpretieren heißt, wir wandeln einzelne Informationen nach einer subjektiven, individuell verschiedenen Logik in ein Gesamtwerk an Informationen um. So erhalten wir ein Bild der Realität, aber nicht die Realität.

Und wenn wir nur ein Bild der Realität haben?! Dann haben wir die Möglichkeit, das Bild anzupassen.

Deine Realität ist subjektiv. DIE Realität is objektiv

Ich mal mir die Welt, wie sie mir gefällt

Du kannst also dein eigenes Bild betrachten und es verändern. Wie vorhin schon erwähnt – hinterfrage, was dir an deinem Bild gefällt und was nicht.

Ändere nicht das ganze Bild auf einmal.

Im Beispiel gesprochen: Würde dein Bild überwiegend aus Rottönen bestehen, dann mach dort kein Neonblaues Foto draus. Du würdest keinen Bezug mehr zu dir und deiner Welt haben.

Aber schau dir einzelne Aspekte deines roten Bildes an und schau, welche Bereiche du in Farbe, Form und Ausdruck so verändern kannst, dass dir dein Gesamtkunstwerk besser gefällt.

Stimme DEINE Realität auf deine Bedürfnisse ab

Wozu das ganze fragst du dich vielleicht?

Letztendlich geht es darum, die Welt besser zu verstehen, dass du dich wohler fühlst.

Wenn die Realität nicht in Stein gemeißelt ist, haben wir einen Spielraum, um sie unseren Bedürfnissen, Wünschen und Träumen anzupassen.

So erklärt sich auch, warum Menschen auf den unterschiedlichsten Bahnen erfolgreich werden.

Die einen sind kompetitiv und mögen es, Gegner zu zerstören. Die anderen suchen einen Weg, um mit anderen in Frieden zu leben.

Beides davon ist weder wahr noch falsch. Es sind individuelle Interpretationen der Realität, die jede auf ihre Art und Weise richtig sind.

Wir können uns nicht über das Realitätsempfinden anderer Menschen erheben.

Sobald wir das tun, maßen wir uns an, die absolute Wahrheit zu kennen. Blasphemie ist der Ausdruck für diese Hybris.

Abschluss: Finde Gemeinsamkeiten der Realitäten

Unser Weg kann nur darin bestehen, uns darauf zu besinnen, was uns alle verbindet.

Auch wenn wir die Realität noch so unterschiedlich interpretieren, verbindet uns alle doch zumindest eine Sache:

Die Erfahrung, ein Mensch auf Erden zu sein.

Wir Menschen sind auf eine bestimmte Art und Weise vernetzt und verfügen alle über die gleichen beziehungsweise ähnlichen Werkzeuge unseres Körpers.

Unser Empfinden ist ähnlich.

Diesen Umstand können wir uns zunutze machen, indem wir herausfinden, wie andere Menschen ihre Bedürfnisse z.B. nach Liebe befriedigen.

Mit einem Verständnis, dass auch die noch so komischste Aktion auf diesen uns allen bekannten Bedürfnissen beruht, können wir ein höheres Verständnis über uns erreichen.

Der Umstand, dass wir jeder für uns eine individuelle Realität schaffen, ist dann gar nicht mehr so wichtig.

Titelfoto von Erik Eastman

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Synonyme:
Wirklichkeit