Selbstfindung ist eine Bewusstwerdung von Veränderung unseres Selbst, der oft eine ungewollte und unangenehme Situation vorausgeht, in der wir uns befanden.

Schauen wir in den Lehrbüchern der Psychologie nach Selbstfindung, sieht es mau aus. Zwar gibt es viele Konzepte, welche Stadien ein Mensch während seines Lebens durchläuft, aber eine eindeutige Definition was Selbstfindung ist, bleibt uns die Psychologie genauso wie Google schuldig. Doch schauen wir uns an, was wir haben.

Selbstfindung – Was ist das?

Einordnung der Selbstfindung in der Psychologie

Selbst die Einordnung in ein Teilgebiet der Psychologie ist gar nicht so einfach. Während Google’s wissenschaftliche Suche Scholar an sich selbst verzweifelt und auch die Suche an der städtischen Universitätsbibliothek mehr Fragen als Antworten aufwirft, verhilft mir das Standard-Werk des Psychologie-Studiums zu mehr Klarheit.

Mithilfe von Gerrig’s und Zimbardo’s „Psychologie“ können wir zumindest ausschließen, dass Selbstfindung etwas mit den Teilgebieten biologische Psychologie und evolutionäre Psychologie zu tun hat.

Mit dem Rest, der sich aus Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie und Persönlichkeitspsychologie zusammensetzt, ist es dann schon wieder nicht mehr eindeutig.

Während Wikipedias Artikel zur Selbstfindung großmundig behauptet, selbige gehöre in die Entwicklungspsychologie, tun sich beim Hinterfragen dieser Behauptung Zweifel auf.

Wann ist denn das Stadium der Selbstfindung in der Entwicklung des Menschen? Und wenn es denn das eindeutige Stadium gibt, warum taucht es nicht in verschiedensten Modellen so bewiesen wie die pränatale Entwicklung im Bauch der Mutter auf?

Die Zweifel der eindeutigen Zuordnung bestätigen sich beim Blick auf die Quellen. Mit Steve Coveys 7 Wegen zur Effektivität steht dort ein wunderbares und empfehlenswertes Buch zur Persönlichkeitsentwicklung – geeignet für eine Definition der Selbstfindung ist es aber nicht.

Und so stoßen wir augenscheinlich an die Grenzen des 21. Jahrhundert, indem uns sowohl das Wunderwerk Google samt der etwas betagteren Wissensspeicher, der Bücher, im Stich lassen.

Hinweise der Psychologie auf die Selbstfindung

Doch einen letzten Hinweis erhalten wir noch vor dem Übergang auf unbekanntes Gebiet. Denn um keines Willen sind wir die ersten Menschen, die sich mit derlei Themen auseinandersetzen. Im Gegenteil!

Bei meiner Spurensuche bin ich beispielsweise auf Erik Erikson gestoßen, einen Schüler von Sigmund Freuds Tochter Anna. Er identifizierte 8 Lebensphasen, die ein Mensch während seines Lebens durchläuft.

Fast hätte ich mich erwischt, Selbstfindung endlich in einem Modell gegossen gefunden zu haben. Doch … dem war nicht so. Zwar hat Eriksons Modell eine Phase, in der Rollendiffusion und Identität ausgefochten werden, doch ist auch das für Selbstfindung zu eng gegriffen.

Einen wertvollen Hinweis liefert es dennoch! Denn mir kam eine Frage zur Einordnung in die verschiedenen Phasen auf: Ab wann lässt sich ein Mensch in frühes oder mittleres Erwachsenenalter einordnen? Und ab wann zählt er in das Seniorenalter?

Selbstfindung: Definition auf einer höheren Stufe

Bei der Frage dämmerte mir ein Hauch der Lösung. Denn es gibt weder in Eriksons Modell noch in anderen Vorstellungen unseres Lebens – beispielsweise der Maslowschen Bedürfnis-Pyramide – feste Punkte zur Einordnung.

Natürlich lässt sich an Einstellungen, Werten, Vorstellungen oder Fähigkeiten sehen, in welchem Stadium ein Mensch sich befindet. Dummerweise kann sich der Mensch in einem anderen Kontext schon wieder in einer ganz anderen Phase befinden.

Wenn eine Einordnung auf einer bestimmten Sichtweise vergleichsweise sprunghaft und zufällig erscheint, dann mag wohl die eingenommene Perspektive das Problem sein.

Und so weiß ich auch aus meiner eigenen Erfahrung, dass Selbstfindung im falsifizierbaren Sinne (etwas muss widerlegbar sein) der Psychologie nicht zu belegen ist. Bei Selbstfindung handelt es sich schlicht nicht um ein materielles Konzept, dessen Anlegung wir in Biologie oder Hirnstruktur des Menschen erforschen und beweisen könnten.

Spiritualität als Sichtweise zur Definition

Wir müssen etwas tiefer graben, manche erlernten Zweifel beiseitelegen, uns möglicherweise voller ungewohntem guten Glauben in die Tiefe unseres eigenen Wesens stürzen und dort nach Antworten suchen.

Während eine Ebene höher falsch und richtig feste Punkte waren, zwischen denen nicht viel existierte, geht es hier allerdings grauer zu. Es scheint sogar, dass der goldene Mittelweg vielleicht kein Patentrezept, aber doch eine oft wegweisende Führung zwischen den Extremen von Richtig und Falsch ist.

Mit dieser neuen Freiheit, viele Wege statt nur der zwei – richtig oder falsch – gehen zu können, kommen natürlich auch neue Gefahren. Nicht jeder Mensch ist offen und ehrlich oder hat das Beste für uns im Sinne.

Auf einer skeptisch, rationalen Sichtweise war das kein Problem. Da unsere Kommunikation und Interaktion vornehmlich faktenbezogen war, konnten unterschiedliche Ansichten stets rational argumentiert und diskutiert werden. Damit hatten wir einen verlässlichen Begleiter, der uns vor unsinnigen Entscheidungen bewahrte.

Jetzt, auf einer spirituellen Sichtweise, wo Vertrauen – in sich selbst und andere – einen viel größeren Anteil annimmt, nützt der faktenbasierte Begleiter nicht mehr so viel. Obgleich er seinen Sinn behält und uns weiter zu Diensten steht, ändert sich seine Funktion und er bekommt einen Vorgesetzten. Die Intuition.

Genau wie das rationale Denken, Logik und Argumentation muss auch die Intuition geschult werden, um uns ein verlässlicher Begleiter in unserem neuen Bewusstsein zu werden. Das benötigt Zeit und wir die Hingabe, ihm auch Fehler zu verzeihen.

Doch noch immer bleibt die Frage offen – Was ist Selbstfindung?

Eine Definition der Selbstfindung

Mit der Offenheit für eine spirituelle Definition ergibt sich die Möglichkeit, Wahrheit zu erfahren. Rational ist leicht zu sehen, dass 1+1=2 ist. Spirituell lässt sich Wahrheit mit etwas Übung im eigenen Wesen erfahren. Wahrscheinlich kennst du den Moment, wenn sich etwas richtig anfühlt.

Auf dieser Ebene ist Selbstfindung eine Bewusstwerdung von Veränderung, die mit der Selbstverwirklichung einhergeht. Ein nicht zwingend notwendiges, aber oft in diesem Sinne verwendetes Merkmal ist, dass wir mit einer ungewollten Situation konfrontiert wurden.

So lässt sich Selbstfindung beispielsweise in Eriksons Modell der psychosozialen Stadien als das bewusste Fragen, in welches Stadium wir uns momentan Einordnen würden, bezeichnen.

Selbstfindung hängt stark vom eigenen Selbst ab. Und so bedeutet es, sich selbst und das eigene Licht unter die Lupe zu nehmen und anschließend zu finden, in welche Richtung es gehen soll.

Der Prozess der Selbstfindung lässt sich als Selbstfindungsphase bezeichnen.

Tipps zur Selbstfindung

Im Eintrag der Selbstfindungsphase haben wir das Fundament gelegt, um Tipps zur Selbstfindung sowie Fragen und Wege aufzeigen zu können. Diese Thematik geht der Artikel ganz pragmatisch an, deswegen knall ich gleich mal den ersten unliebsamen Punkt in die Runde:

Selbstfindungs-Tipp #1

Gelassenheit

Ja, ich weiß. Du suchst nach einer Lösung für dein Problem. Aktion ist dir am Liebsten. Wenn möglich, würdest du gerade alles tun, um diese nervige Selbstfindung sofort loszuwerden. Du kannst das einfach nicht mehr ertragen!

Stimmt?

Dann ist Selbstfindungs-Tipp #1 mit großer Wahrscheinlichkeit der Bringer.

Denn in diesem Fall kannst du wieder zu dir finden, indem du jetzt einen endgültigen Strich unter die Rechnung setzt, eine Inventur durchführst und mit dem Ergebnis weiterarbeitest.

Cut your losses

Im Englischen gibt es den schönen Spruch, die Verluste zu minimieren. Das kommt ursprünglich von der Börse und Finanzen im Allgemeinen, passt aber ebenso gut auf deine persönliche Situation.

Auch wenn es schmerzhaft ist: Schick deine Vorstellungen von dem, was jetzt alles sein sollte oder wer du jetzt sein solltest über den Jordan. Fahr deine persönlichen Verluste ein. Am besten schriftlich. Führ es dir nochmal vor Augen, was du alles nicht erreicht hast. Wer du nicht geworden bist. Und dann verbrenn den Scheiß!

Eine schöne Vorstellung wars. Und jetzt weg damit. Es wäre nur sinnloser Platz in deinem Kopf von Dingen, die niemals Realität geworden sind.

Ich rede nicht von Träumen. Das ist ein Unterschied, der jetzt besprochen wird.

Tipp zur Selbstfindung #2

Träume!

Durchaus zweideutig verstehbar ist es auch genauso gemeint. Erlaube dir zu träumen und habe Träume.

Wenn dir das gar nicht so leichtfällt, dann greift Tipp #1. Dann ist es eben gerade nicht möglich. Who cares. Du bist keine Maschine und Tipp #2 ist nicht die absolute Wahrheit. Dann tuts eben ein anderer Tipp.

Doch was meine ich mit Träumen überhaupt? ( Achtung, großes T … ein ganz spezieller Typ einer Vorstellung ist hier gemeint)

Träume sind unter anderem die Dinge, die übrig bleiben, wenn du den Strich unter deine Rechnung ziehst. Wenn du anerkannt hast, dass du etwas nicht erreicht hast und im Kopf schon überlegst, wie du es trotzdem erreichen könntest.

Träume bilden die Eckpunkte deines Lebens, zu denen du einen Weg suchst, bis du ihn gefunden hast. Dinge, an denen du ganz automatisch dranbleibst. Maximal schiebst du sie in eine unsichtbare Kiste und verschiebst sie auf später.

Anmerkung: Auch Träume muss man manchmal aufgeben. Und das ist unheimlich schmerzhaft. Solange du allerdings am Leben bist, wirst du Träume haben. Und gestorbene Träume sind üblicherweise der Nährboden für neue Träume, so wie eine neue Liebe die Alte vergessen lässt.

Selbstfindungs-Tipp #3

die pure Wahrheit

Unheimlich wichtig ist in dieser Phase, dir gegenüber schonungslos offen und ehrlich zu sein. Keine Entschuldigungen vor dir zu finden bzw. erfinden, warum du dieses oder jenes nicht geschafft hast. Die Umstände waren aber auch so schwer. Wer hätte das denn bitte geschafft?! Es war einfach unmöglich und du ein Opfer der Umstände.

Schieb den Müll zur Seite! Was soll das?! Da kannst du auch heute Abend ins Bett gehen nur um heute früh wieder aufzuwachen.

Mit dem Entschuldigungs-Blabla drehst du dich im Kreis. Und zwar so lang, bis du den Mut fasst, es dir einzugestehen. Mut kann wahlweise auch durch externen Stress verursacht werden. Und glaub mir eins: Es ist schlimmer, durch die Umstände zum Eingestehen gebracht zu werden, als in Freiheit hier und jetzt selbst anzufangen.

Was bei purer Wahrheit passiert, ist, dass du das falsche Selbstbewusstsein deines Egos einreißt. Natürlich brüllt das Ego vor Verletztheit. Schließlich ist es perfekt! Das stimmt auch, allerdings bist du mehr als dein Ego und um das zu verstehen, musst du Meister Ego erst lernen.

Nur das Ego ist perfekt, nicht der Mensch

Fälschlicherweise glauben Menschen manchmal, sie seien ihr Kopf und damit ihr Ego. Das führt dazu, dass sie als Mensch perfekt sein wollen und schon haben wir das Problem.

Dir die blanke Wahrheit einzugestehen hilft dir in diesem Sinne raus aus dem Kopf. Es hilft dir, mehr zu werden. Auch nicht perfektes anzunehmen und zu lieben.

Auch hier muss man einfache Dinge nicht kompliziert machen. Schreib dir deine Wahrheit einfach auf. Schreib einen Satz. Und dann hinterfrag ihn. Auch das kannst du aufschreiben. „Ist das wirklich alles?“, „Steckt noch etwas hinter diesem Satz?“, „Was verheimliche ich mir?“.

Führe ein liebevolles Gespräch wie mit einem guten Freund. Er oder sie ist seit 30 Minuten frisch getrennt und am Boden zerstört. Das ist ein geeignetes Mindset, um liebevoll mit dir umzugehen. Und verlange nicht zu viel von dir. So wie 60 Minuten Coaching-Sitzung ganz schön anstrengend sein können, ist es auch diese Form des Selbstgesprächs.

Fragen zur Selbstfindung

Wenn du nach Fragen suchst, hast du schon eine wichtige Sache verstanden:

Deine Fragen bestimmen dein Leben

Wenn du stündlich von dir wissen möchtest, was alles so beschissen in deinem Leben ist, dann wirst du dir mit Sicherheit andere Antworten geben als wenn du dich fragst, für was du jetzt, in diesem Moment, dankbar sein kannst.

Und die Antworten, die du dir gibst, haben wieder Auswirkungen auf die Gedanken, die daraus entstehen. Und auf dein emotionales Wohlbefinden. Und letztendlich bedeuten sie dein Leben.

Mindset anpassen: Fragen verstehen

An dieser Stelle steht also nicht zur Debatte, ob du dir Fragen stellst, die eine Rolle bei der Selbstfindung spielen, sondern welche Auswirkungen deine Fragen haben.

Sind sie konstruktiv und bringen dir Erkenntnis oder sind sie destruktiv und bringen dir unnötiges Leid?

Vielleicht merkst du, dass wir gerade eine Ebene höher gegangen sind. Hinterfrage deine Fragen. Das bringt Abstand von deinen Gedanken, stoppt das Karussell und ist ein wichtiger Ansatzpunkt, um eine emotionale Abwärts-Spirale umzudrehen.

Es gibt in der Tat geniale Fragen, die ein sofortiges Aha-Erlebnis für einen Menschen bedeuten können. Aus eigener Erfahrung habe ich solche Fragen allerdings meist in komplett anderen Wissensbereichen entdeckt und auf mein spezifisches Problem angewandt.

Ich möchte hier nicht dein Denken eingrenzen, indem ich dir eine „die 5 besten Fragen zur Selbstfindung“ Anleitung serviere, die ich gar nicht habe. Denn die besten Fragen entwickeln sich individuell im Gespräch. Und für ein konstruktives Selbstgespräch, wie du dir selbst geniale Fragen entwickeln kannst, kann ich dir sehr wohl eine Anleitung geben:

Fragen-Prozess zur Selbstfindung

  1. Frage dich: Welche Frage stelle ich mir gerade?
    • Zweck ist, einen Ansatzpunkt zu finden, was gerade in dir vorgeht
  2. Hinterfrage die Frage: Finde ich diese Frage nützlich? Oder auch: Tut mir diese Frage gut?
    • Sinn ist, eine Entscheidung hervorzurufen: Ist die Frage etwas positives oder etwas negatives.
    • Du kannst dir gern auch deine Erklärung anhören, falls du sie dir geben möchtest. Manchmal kommen so interessante Punkte zum Vorschein. Hab aber stets den Fokus darauf, was Sinn und Zweck der Frage ist.
  3. Wenn deine Entscheidung bezüglich der Frage positiv war, weiter zu Punkt 4. Wenn negativ, frage dich: Was könnte ich mich stattdessen Konstruktives fragen?
    1. Dieser Punkt ist eine Art Trick. Wir fangen hier die Entscheidung aus Punkt 2 auf, um zu unserem gewollten Ziel zu kommen.
  4. Wie bringt mich diese Frage weiter in meinem Leben?
    • Hier sollst du in ein konstruktives Selbstgespräch kommen. Bei einer positiven Frage kommst du ins Träumen, was in der Zukunft alles bewirkt wird. Genieß den Ideenschwall.
    • Sollte sich bei dir nichts regen, kannst du auch zu Punkt 3 zurückkehren und eine bessere Frage finden. Wie gesagt – wir sind keine Maschinen.
  5. Frage dich nun: Welches Gefühl vermitteln mir die Antworten auf diese Frage?
    • Hier soll dein Bewusstsein auf die positiven Effekte der konstruktiven Frage gelenkt werden. So machst du dir bewusst, das konstruktives Fragen dir ein gutes Gefühl gibt. Das kann bis hin zur Begeisterung über die Erkenntnis gehen, dass du mit dem einfachen Ändern einer Frage deinen Gemütszustand ändern kannst.
    • Verlange allerdings keine ekstatischen Zustände nur von einer Frage. Ein einfacher Vorher-Nachher Vergleich deiner emotionalen Gefühlswelt sollte reichen. Ist er positiv, hast du alles richtig gemacht! Auch hier gilt: Übung macht den Meister und 10 kleine Fortschritte sind besser als ein Großer.

Wege zur Selbstfindung

Sowohl die Tipps als auch die Fragen helfen dir auf deinem Weg zur Selbstfindung. Oder besser, durch die Selbstfindung.

Weiterhin glaube ich nicht, dass es den einen Weg gibt, sondern vielmehr, dass die Wege so verschieden sind wie wir Menschen.

Deinen Weg finden

Als gemeinsamen Punkt hat sich dennoch herauskristallisiert, auf dich selbst zu hören. Der Weg zur Selbstfindung führt also über dich. Auf welche Art und Weise du dich dann findest, spielt so keine große Rolle mehr.

Der Weg zur Selbstfindung führt über dich

Dein Weg könnte also sein, die Selbstfindungsphase als Konzept zu verstehen. Das hilft dir, deinen momentanen Ort zu bestimmen. Die Tipps und Fragen können dir helfen, ein Ziel zu bestimmen, wodurch dein Weg klar wird.

Einem Weg gemein ist immer, dass er gegangen werden muss. Mit Bewegung – und das meine ich auch (nicht nur) wörtlich, machst du also schon mal einiges richtig. Ich weiß nicht, wie viele Male ich mich selbst schon überrascht habe, wie verändert meine Wahrnehmung nach 3 Stunden Mountainbiken oder 60 Minuten Fitnessstudio war.

Verlange gleichzeitig nicht, dass dein Ziel von heute auf morgen glasklar wird. Wenn Nebel ist, dann siehst du eben nicht viel und es braucht starke Lampen, dass du sie überhaupt wahrnimmst. Trotzdem siehst du im Nebel nicht die genaue Form. Die wird dir erst klar, wenn du aus dem Nebel hervorgetreten bist. Und keine Angst – das tun wir alle 😊

Titelfoto von Briana Tozour

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